Workshop der Regionalgruppe „Indigenes Nordamerika“ in der DGSKA „Bestandsaufnahmen und Zukunftsperspektiven der deutschen Nordamerikanistik“

Marburg, Juni 2018 (Organisation: Markus Lindner, Ingo W. Schröder, Julia Vogel, Angela Weber)

Am 15. und 16. Juni 2018 fand am Fachgebiet Kultur- und Sozialanthropologie der Philipps-Universität Marburg ein Treffen der Regionalgruppe „Indigenes Nordamerika“ in der Deutschen Gesellschaft für Sozial- und Kulturanthropologie (DGSKA) statt. Ziel war neben dem allgemeinen Austausch insbesondere eine Bestandsaufnahme der gegenwärtigen deutschsprachigen Nordamerikanistik in der Ethnologie, v.a. angesichts der weiterhin schwindenden Anzahl von Stellen mit Nordamerika-Schwerpunkt im universitären und musealen Bereich.

Die Zahl der Anwesenden (24) sowie die Aktualität der in den 7 Vorträgen angesprochenen Themen verwiesen auf die fortdauernde Relevanz des regionalen Schwerpunkts für die deutschsprachige Ethnologie.

Der Workshop wurde von Curupira e.V. finanziell unterstützt.

 

 

 

 

Was ist deutsch? – Deutsch-Sein aus der Sicht von Jugendlichen des Richtsbergs

Was ist deutsch? Diese Frage haben sich Studierende des Masterstudiengangs Kultur-und Sozialanthropologie im Rahmen ihres Forschungsprojekts gestellt. Im Sommer 2016 haben sie gemeinsam mit Jugendlichen des Teensclub S am Richtsberg ein Fotoprojekt durchgeführt. Die Jugendlichen sind mit ihren Handykameras losgezogen und haben ihre Sichtweise zum Thema „Was ist deutsch?“ in Fotos festgehalten.  Der Forschungsgruppe war es ein großes Anliegen, dass die Jugendlichen selbst aktiv werden und zu Wort kommen. Die Ausstellung „Was ist deutsch?“ stellt die Ergebnisse des Projekts vor. Die Bilder werden von Zitaten der Jugendlichen begleitet und sollen zum Nachdenken anregen. Denn die Bilder ermöglichen einen Perspektivwechsel – sie lassen einen das oft sehr politisch aufgeladene Thema durch die Augen der Jugendlichen betrachten.

Bis zum Ende des Sommersemester 2017 konnte die Fotoausstellung „Was ist deutsch?“ in der Deutschhausstraße 3 besichtigt werden.

*Das Forschungsprojekt entstand im Rahmen des über zwei Semester andauernden Seminars „Rechercherteam“ des Masterstudiengangs Kultur- und Sozialanthropologie an der Philipps-Universität Marburg und wurde von Philipp Naucke betreut.

*Die Gruppenmitglieder: Katharina Lindner, Alev Yildizli, Laura Meyer, Laura Kemppi, Maria Kalckreuth & Anna-Sophie Mätzke-Hodžić